25C3: Auf dem Weg zur europäischen Hackerkonferenz
Nachdem ich im Mai als praktischer Newbie und Blogger zum gulli Redaktionsteam hinzustieß, wuchs ich allmählich in meine Aufgaben hinein. Wie jeden Dezember ist es dieses Jahr auch wieder Zeit für den Chaos Computer Congress. Mit einem Notebook, meinem Handy, einem DECT-Telefon und vielem mehr bewaffnet begab ich mich auf den Weg nach Berlin. Dort werde ich bis zum 30. Dezember bleiben, und natürlich exklusiv berichten
Hauptsächlich werde ich natürlich für gulli schreiben, aber alles wird nicht im Kanaldeckel unterzubringen sein. Ich hoffe darauf, dass noch ein Wunder geschieht und mein WLAN auf der Conference plötzlich klappt, oder auch mit ein wenig Hilfe von außen. Warum war es auf meinem Blog die ganze Zeit so ruhig? Das ist eine gute Frage, und die verdient eine gute Antwort.
Bei mir ist in letzer Zeit der unter Umständen erfreuliche Trend zu erkennen, weniger Zeit am Computer zu verbringen. Das bringt mit sich, dass eben nicht nur wenig Zeit insgesamt bleibt, sondern dass ich die relative Zeitverteilung eben verändert. Und mein Blog hat eben den Kürzeren gezogen. Das muss aber nicht unbedingt heißen, dass es hier jetzt total ruhig wird. Aber eben etwas ruhiger. Aber hier kommt weiter das interessanteste aus meinem Leben innerhalb von /home/rbrueckner und so.
Warum verbringe ich so wenig Zeit am Computer / Warum verbringe ich weniger Zeit am Computer wäre eine erlaubte Folgefrage. Zum einen, und das trifft vor allem auf die letzte Zeit zu, ist es unsere Schülerzeitung, in die ich viel Kraft stecke. Aber weil ich Ergebnisse sehen kann, weiß ich ja auch dass es sich lohnt. Gerade bei dieser Ausgabe habe ich bemerkt dass man auch aus den Chaoten in der Redaktion noch ein wenig Wasser gewinnen kann, mit dem zu kochen ist.
Andere Personen werden vielleicht bemerkt haben, dass ich mit meinen Kommunikationstools doch eigentlich fast durchgehend online bin. Und das ist der nächste Punkt, der bei mir auch nicht unbedingt erwünscht ist: Mein Rechner läuft sehr oft und lange, und ich sitze eben nicht dran. Das ist schade, vor allem wenn mich dann Leute anschreiben uns sich ärgern, dass ich nicht antworte. Aber der Status „Abwesend“ beziehungsweise „Beschäftigt“ spricht doch eigentlich für sich – aber manche Personen scheinen das nicht zu verstehen.
Als weiterer Grund für meine kurzen Aufenthaltszeiten am Rechner kann innerhalb der Schulzeit mein Nachhilfeschüler angesehen werden. Natürlich liegt die Nachhilfe nicht innerhalb der Zeit, in der ich normal gebloggt habe / für gulli geschrieben habe etc., aber bis ich dann endlich zu Hause bin, mich ausgeruht habe und das getan habe, was das Herz begehrt, vergeht jeden Tag auch wieder ein Batzen Zeit. Soweit erstmal aus dem Zug, werde jetzt weiter Musik hören, aber ich muss auch noch Text lernen