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	<title>Comments on: Aktive Sterbehilfe</title>
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	<description>Bemerkenswertes, Kritik und andere Verbrechen</description>
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		<title>By: Schokoladenweihnachtsmänner-Überlebenshelferin</title>
		<link>http://ruben-brueckner.de/aktive-sterbehilfe/94/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Schokoladenweihnachtsmänner-Überlebenshelferin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 12:07:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ruben-brueckner.de/?p=94#comment-26</guid>
		<description>Herr Brückner, ohne dir zu nahe treten zu wollen muss ich dich wohl oder übel daruaf aufmerksam machen, dass der &quot;Spagat&quot;, wie du ihn bezeichnest, nicht sehr groß ist, da dein Schokoladenweihnachtsmann nach eigenen Aussagen reden (Zitat: Der Schokoladenweihnachtsmann spricht Kakáo) und fühlen (Zitat: Er hatte Angst vor dem, was ihm bevorstand.) kann. Da ich nie die Chance hatte, deinen Weihnachtsmann kennenzulernen, musste ich auf deine Beschreibungen aufbauen.
Hiernach hat dein Weihnachtsmann viel mehr menschliche Eigenschaften als zum Beispiel ein Kälbchen. Somit ist der Weihnachtsmann mindestens gleichzustellen mit dem Kalb.

Dass du Probleme mit der Kommunikation hast, konnte ich natürlich nicht wissen, da ich davon ausging, dass du einen Weg gefunden hast, dieses Problem zu lösen, da dir der Weihanchtsmann ja seinen letzten Wunsch äußern konnte.

Da ich als Schokoladenweihnachtsmännerüberlebenshelferin diese Sprache abgesehen von manchen sehr starken Akzenten gut verstehe und auch das Sprechen beherrsche, würde es mich freuen, wenn du dich mir anschließt und wir uns gemeinsam in den Kampf gegen das alljährliche Vernichten stürzen, da dir deren Existenz wohl genauso am Herzen liegt wie mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Brückner, ohne dir zu nahe treten zu wollen muss ich dich wohl oder übel daruaf aufmerksam machen, dass der &#8220;Spagat&#8221;, wie du ihn bezeichnest, nicht sehr groß ist, da dein Schokoladenweihnachtsmann nach eigenen Aussagen reden (Zitat: Der Schokoladenweihnachtsmann spricht Kakáo) und fühlen (Zitat: Er hatte Angst vor dem, was ihm bevorstand.) kann. Da ich nie die Chance hatte, deinen Weihnachtsmann kennenzulernen, musste ich auf deine Beschreibungen aufbauen.<br />
Hiernach hat dein Weihnachtsmann viel mehr menschliche Eigenschaften als zum Beispiel ein Kälbchen. Somit ist der Weihnachtsmann mindestens gleichzustellen mit dem Kalb.</p>
<p>Dass du Probleme mit der Kommunikation hast, konnte ich natürlich nicht wissen, da ich davon ausging, dass du einen Weg gefunden hast, dieses Problem zu lösen, da dir der Weihanchtsmann ja seinen letzten Wunsch äußern konnte.</p>
<p>Da ich als Schokoladenweihnachtsmännerüberlebenshelferin diese Sprache abgesehen von manchen sehr starken Akzenten gut verstehe und auch das Sprechen beherrsche, würde es mich freuen, wenn du dich mir anschließt und wir uns gemeinsam in den Kampf gegen das alljährliche Vernichten stürzen, da dir deren Existenz wohl genauso am Herzen liegt wie mir.</p>
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		<title>By: -rbrueckner</title>
		<link>http://ruben-brueckner.de/aktive-sterbehilfe/94/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>-rbrueckner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 11:50:50 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Schockoladenweihnachtsmannüberlebenshelferin, vielen Dank für deinen herrlich kritischen Beitrag zu dieser Diskussion. Darf ich dich trotzdem darauf hinweisen, dass wir hier von Schokolade, also einer Genusssüßigkeit billigster Produktion, reden. In deinem Gedankengang machst du jedoch auf einmal den Spagat zum Kalb, also einem Tier aus Fleisch und Blut. 

Selbstverständlich ist weder die Existens der Seele des Schokoladenweihnachtsmannes, noch der des Kälbchens bewiesen.

Dementsprechend sehe ich natürlich ein, dass ich mich mehr um den Weihnachtsmann hätte kümmern müssen, entsprechende Betreuung wäre nötig gewesen. Um damit auf mein Problem zu kommen: Die Kommunikation. Der Schokoladenweihnachtsmann spricht Kakáo, eine seltene Sprache der südilonganesischen Halbinseln. Mein Amateurtranslator Wio konnte mir eben nur seinen Wunsch der aktiven Sterbehilfe übermitteln, zu mehr reichten seine Kenntnisse auch nicht.

Demnach möchte ich feierlich geloben, nächstes Jahr alles mir mögliche zu tun, um die Existenz des Schokoladenweihnachtsmannes zu erhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Schockoladenweihnachtsmannüberlebenshelferin, vielen Dank für deinen herrlich kritischen Beitrag zu dieser Diskussion. Darf ich dich trotzdem darauf hinweisen, dass wir hier von Schokolade, also einer Genusssüßigkeit billigster Produktion, reden. In deinem Gedankengang machst du jedoch auf einmal den Spagat zum Kalb, also einem Tier aus Fleisch und Blut. </p>
<p>Selbstverständlich ist weder die Existens der Seele des Schokoladenweihnachtsmannes, noch der des Kälbchens bewiesen.</p>
<p>Dementsprechend sehe ich natürlich ein, dass ich mich mehr um den Weihnachtsmann hätte kümmern müssen, entsprechende Betreuung wäre nötig gewesen. Um damit auf mein Problem zu kommen: Die Kommunikation. Der Schokoladenweihnachtsmann spricht Kakáo, eine seltene Sprache der südilonganesischen Halbinseln. Mein Amateurtranslator Wio konnte mir eben nur seinen Wunsch der aktiven Sterbehilfe übermitteln, zu mehr reichten seine Kenntnisse auch nicht.</p>
<p>Demnach möchte ich feierlich geloben, nächstes Jahr alles mir mögliche zu tun, um die Existenz des Schokoladenweihnachtsmannes zu erhalten.</p>
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		<title>By: Schokoladenweihnachtsmänner-Überlebenshelferin</title>
		<link>http://ruben-brueckner.de/aktive-sterbehilfe/94/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>Schokoladenweihnachtsmänner-Überlebenshelferin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 11:25:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ruben-brueckner.de/?p=94#comment-24</guid>
		<description>Ich kann es nicht glauben, dass sich jemand um die aktive Sterbehilfe bei dem Weihnachtsmann Gedanken macht und dabei nicht erkennt, warum derjenige durch die Entscheidung, die er trifft, genau das gleiche macht, wie alle anderen auch. Somit magst du eventuell dem einen Weihnachtsmann einen Gefallen getan haben, doch bist du dir im Klaren, wie es zu einer solchen Situation überhaupt kommen konnte?
Die Familie und Freunde vom Weihnachtsmann wurden gegessen und du tust es den Menschen, die du verabscheust, weil sie als Mörder den Weihnachtsmann in diese verzweifelte Lage gebreacht haben, gleich. Durch die Entscheidung für die aktive Sterbehilfe und dem darauf gefolgten Verspeisen des Mannes reihst du dich ein in die Liste derer, die ihren Weihnachtsmann umgebracht haben. Auch wenn deine Gründe vielleicht andere waren ist das Ergebnis das gleiche.
Wenn du behaupten könntest, alles in deiner Macht stehende getan zu haben, um dem Weihnachtsmann zu helfen, wäre es etwas anderes. Ich kann die Gründe der Sterbehilfe nachvollziehen. Doch gab es keine andere Möglichkeit mehr? Bist du dir sicher, dass alle anderen Weihnachtsmänner gegessen oder vernichtet worden sind?
Vielleicht befindet sich da draußen der ein oder andere verzweifelte Weihnachtsmann, der auf jemanden wie dich wartet, einen Menschen, der das Problem erkennt und etwas dagegen tun möchte.
Durch das Essen hast du es dir leicht gemacht - dein Gewissen ist bereinigt und gut geschmeckt hat es auch.
Doch hast du etwas erreicht? Kannst du in der nächsten Weihnachtszeit, die definitiv in absehbarer Zeit einsetzen wird, von dir behaupten, etwas verändert zu haben? Oder wenigstens alles in deiner Macht stehende dazu beigetragen haben, dass sich etwas verändert?
Nein! Es wird das gleiche Drama wie jedes Jahr: Lauter neue Weihnachtsmänner werden zum Leben erweckt und müssen nach und nach sterben. Und nichts hat sich geändert.
Aber was sage ich da, die Schonfrist deines Gewissens wird nicht bis zum Ende des Jahres halten. Schon im März fängt der Wahnsinn wieder an, nur in Form von Osterhasen.

Nicht viele Leute erkennen beim Verspeisen der Schokolade, was sie in diesem Moment tun. Und die wenigen wie du, die es erkennen, versuchen sich herauszureden, ändern allerdings nichts an den weltweiten Massenmorden.
Ich glaube nicht, dass es, wie du es tust, angebracht ist, sich zu überlegen, ob die aktive Sterbehilfe der richtige Weg ist. Radikal betrachtet macht ein Mord mehr oder weniger bei der Masse auch nichts mehr aus.
Wenn nichts geschieht, wird dieser Prozess jedes Jahr (mehrmals) vollführt und dass, obwohl sowohl in unserem als auch in vielen anderen Grundgesetzen weltweit verankert ist, dass die Todesstrafe abgeschafft wurde (Art. 102). Kritiker meines Geschriebenen werden nun sagen, dass das Sterben nicht als Strafe für etwas angewand wird, somit auch nicht als Todesstrafe gesehen werden kann.
Doch so frage ich: Als was bezeichnen wir diese Vernichtung? Als Abschlachten, als Morden, als Spaß.
Trotzdem würde sich niemand als Mörder bezeichnen, der einen Weihnachtsmann gegessen hat. Genauso wenig wie jemand, der Fleisch isst, obwohl ein Tier dafür sterben musste. Ruben, du fragst dich, ob es moralisch in Ordnung ist, deinen Weihnachtsmann zu töten und das nur, weil du es selbst erledigen musst. Wahrscheinlich würdest du es dich auch bei einem Kälbchen fragen, das glücklich auf einer Weide steht. Könntest du dir eine Waffe nehmen und es töten? Ich bezweifle das.
Und trotzdem liegt es zu Ostern auf deinem Tisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es nicht glauben, dass sich jemand um die aktive Sterbehilfe bei dem Weihnachtsmann Gedanken macht und dabei nicht erkennt, warum derjenige durch die Entscheidung, die er trifft, genau das gleiche macht, wie alle anderen auch. Somit magst du eventuell dem einen Weihnachtsmann einen Gefallen getan haben, doch bist du dir im Klaren, wie es zu einer solchen Situation überhaupt kommen konnte?<br />
Die Familie und Freunde vom Weihnachtsmann wurden gegessen und du tust es den Menschen, die du verabscheust, weil sie als Mörder den Weihnachtsmann in diese verzweifelte Lage gebreacht haben, gleich. Durch die Entscheidung für die aktive Sterbehilfe und dem darauf gefolgten Verspeisen des Mannes reihst du dich ein in die Liste derer, die ihren Weihnachtsmann umgebracht haben. Auch wenn deine Gründe vielleicht andere waren ist das Ergebnis das gleiche.<br />
Wenn du behaupten könntest, alles in deiner Macht stehende getan zu haben, um dem Weihnachtsmann zu helfen, wäre es etwas anderes. Ich kann die Gründe der Sterbehilfe nachvollziehen. Doch gab es keine andere Möglichkeit mehr? Bist du dir sicher, dass alle anderen Weihnachtsmänner gegessen oder vernichtet worden sind?<br />
Vielleicht befindet sich da draußen der ein oder andere verzweifelte Weihnachtsmann, der auf jemanden wie dich wartet, einen Menschen, der das Problem erkennt und etwas dagegen tun möchte.<br />
Durch das Essen hast du es dir leicht gemacht &#8211; dein Gewissen ist bereinigt und gut geschmeckt hat es auch.<br />
Doch hast du etwas erreicht? Kannst du in der nächsten Weihnachtszeit, die definitiv in absehbarer Zeit einsetzen wird, von dir behaupten, etwas verändert zu haben? Oder wenigstens alles in deiner Macht stehende dazu beigetragen haben, dass sich etwas verändert?<br />
Nein! Es wird das gleiche Drama wie jedes Jahr: Lauter neue Weihnachtsmänner werden zum Leben erweckt und müssen nach und nach sterben. Und nichts hat sich geändert.<br />
Aber was sage ich da, die Schonfrist deines Gewissens wird nicht bis zum Ende des Jahres halten. Schon im März fängt der Wahnsinn wieder an, nur in Form von Osterhasen.</p>
<p>Nicht viele Leute erkennen beim Verspeisen der Schokolade, was sie in diesem Moment tun. Und die wenigen wie du, die es erkennen, versuchen sich herauszureden, ändern allerdings nichts an den weltweiten Massenmorden.<br />
Ich glaube nicht, dass es, wie du es tust, angebracht ist, sich zu überlegen, ob die aktive Sterbehilfe der richtige Weg ist. Radikal betrachtet macht ein Mord mehr oder weniger bei der Masse auch nichts mehr aus.<br />
Wenn nichts geschieht, wird dieser Prozess jedes Jahr (mehrmals) vollführt und dass, obwohl sowohl in unserem als auch in vielen anderen Grundgesetzen weltweit verankert ist, dass die Todesstrafe abgeschafft wurde (Art. 102). Kritiker meines Geschriebenen werden nun sagen, dass das Sterben nicht als Strafe für etwas angewand wird, somit auch nicht als Todesstrafe gesehen werden kann.<br />
Doch so frage ich: Als was bezeichnen wir diese Vernichtung? Als Abschlachten, als Morden, als Spaß.<br />
Trotzdem würde sich niemand als Mörder bezeichnen, der einen Weihnachtsmann gegessen hat. Genauso wenig wie jemand, der Fleisch isst, obwohl ein Tier dafür sterben musste. Ruben, du fragst dich, ob es moralisch in Ordnung ist, deinen Weihnachtsmann zu töten und das nur, weil du es selbst erledigen musst. Wahrscheinlich würdest du es dich auch bei einem Kälbchen fragen, das glücklich auf einer Weide steht. Könntest du dir eine Waffe nehmen und es töten? Ich bezweifle das.<br />
Und trotzdem liegt es zu Ostern auf deinem Tisch.</p>
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