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	<title>/home/rbrueckner &#187; Reallife</title>
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	<description>Bemerkenswertes, Kritik und andere Verbrechen</description>
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		<title>Der Stichheiler: Mit Wärmebehandlung gegen Insektenstiche</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:52:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Trigami-Review] Warme, laue Sommerabende, gemütliches Grillen &#8211; und Mücken. Das Problem kennt wohl jeder. Doch was tun, wenn die Biester erst einmal gestochen haben? Großmutters Trick würde nun lauten: &#8220;Mach sofort Zwiebel auf die Haut&#8221;. Oder lieber Anti-Juck-Creme wie Fenistil? Alles keine Erfüllung. Doch nun gibt es die Lösung: der bite-away Stichheiler. Er verhindert, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[<a href="http://www.trigami.com/?blog=http://ruben-brueckner.de/" rel="nofollow" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/314063s.js"></script> Warme, laue Sommerabende, gemütliches Grillen &#8211; und Mücken. Das Problem kennt wohl jeder. Doch was tun, wenn die Biester erst einmal gestochen haben? Großmutters Trick würde nun lauten: &#8220;Mach sofort Zwiebel auf die Haut&#8221;. Oder lieber Anti-Juck-Creme wie Fenistil? Alles keine Erfüllung. Doch nun gibt es die Lösung: der bite-away Stichheiler. Er verhindert, dass ein Stich, der erstmal keinen juckt zu einer juckenden und blutenden Wunde wird.<br />
<center><a href="http://www.stichheiler.de" rel="nofollow"><img style="border:1px solid #e1e1e1; padding:2px; margin:2px;" src="http://www.stichheiler.de/fileadmin/templates/bilder/biteaway.png" alt="bite-away" /></a></center><br />
<strong>Einfach, schnell, effektiv! </strong><br />
<em> Einfach: </em>Man muss den Stichheiler nur mit zwei AA-Baterien zum Laufen bringen, entscheiden, ob man sich drei oder sechs Sekunden der Wärme aussetzen will und schon kann man ihn benutzen.<br />
<em>Schnell:</em> Den Stichheiler drei oder sechs Sekunden auf den Stich halten &#8211; schneller geht&#8217;s nicht!<br />
<em>Effektiv:</em> Der Stichheiler erhitzt sich auf ca. 50° Celsius. Der Juckreiz, das Anschwellen und Rotwerden der Hautstelle wird dadurch vermieden, da das Eiweiß koagoliert und so die Gifte nicht in den Blutkreislauf und ins Bindegewebe gelangen können. Ihr glaubt uns nicht? Hier gibt&#8217;s näheres: <a href="http://www.stichheiler.de/teaser/videos.html" rel="nofollow">BiteVideos</a><br />
Meine persönliche Erfahrung: Sofern eine Mücke den Weg zu unserer wertvollen Haut gefunden hat und ihren Rüssel in diese gejagt hat, gilt es, flugs den Stichheiler auf die betreffende Stelle zu drücken. Und &#8211; ja! Es funktioniert wirklich! Der Juckreiz kommt erst gar nicht richtig auf. Doch Achtung: Man sollte den Stichheiler wirklich nur sofort nach dem Stechen benutzen. Ist der Stich bereits aufgekratzt, ist die Anwendung auf der Wunde äußerst schmerzhaft &#8211; auch ein sinnloses Anwenden auf gesunder Haut wird ein &#8220;Autsch&#8221;-Aufschrei hervorrufen. Wie der Hersteller jedoch versichert, ist die thermische Einwirkung gesundheitlich unbedenklich.</p>
<p><center><img style="border:1px solid #e1e1e1; padding:2px; margin:2px;" src="http://img146.imageshack.us/img146/5320/dsc0573.jpg" alt="Applikation am eigenen Leib" /></center><br />
Der Stichheiler ist klein und handlich. Er ist in zwei verschiedenen Größen (unter anderem in dem Stichheiler <a href="http://www.stichheiler.de/online-shop/shop.html" rel="nofollow">Onlineshop</a>) erhältlich und man kann ihn überall hin mitnehmen. Ideal, um die Unangenehmlichkeiten des Sommers zu umgehen &#8211; denn nicht nur Mückenstiche lassen sich dadurch behandeln, sondern auch andere Stiche oder Verbrennungen durch Brennnesseln oder Quallen.<br />
Interesse? Jetzt zum <a href="http://www.stichheiler.de/" rel="nofollow">Produkt</a> im Onlineshop von BiteAway!</p>
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		<title>PPP: alea iacta est</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 23:03:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun ist es soweit, die Stipendiaten wurden ausgewählt, die Würfel sind gefallen. Ein kleiner Rückblick.
Sommer / Herbst letzten Jahres habe ich die Bewerbungsunterlagen für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm erhalten, meine zuständige Organisation: AFS. Nach einer kurzen Internetrecherche noch keine wirklich negative Erfahrungen, also geht es daran, die Bewerbungsunterlagen auszufüllen. Dazu gehören neben einem Fragebogen auch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es soweit, die Stipendiaten wurden ausgewählt, die Würfel sind gefallen. Ein kleiner Rückblick.<br />
Sommer / Herbst letzten Jahres habe ich die Bewerbungsunterlagen für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm erhalten, meine zuständige Organisation: AFS. Nach einer kurzen Internetrecherche noch keine wirklich negative Erfahrungen, also geht es daran, die Bewerbungsunterlagen auszufüllen. Dazu gehören neben einem Fragebogen auch ein Motivationsschreiben und ein Empfehlungsschreiben der Schule.<br />
Die Bewerber des Komitees Koblenz wurden dann zu einem Auswahlwochenende in Mayen eingeladen. Dort wurde ein Staatsbürgerkundetest für die PPPler, und viele Gruppenspiele für alle Bewerber durchgeführt. Schon während des AWEs habe ich angefangen, an dem Konzept von AFS zu zweifeln: Die Mitarbeiter dieses Wochenendes waren ehemalige AFSler &#8211; die jedoch keinen großen Altersunterschied zu uns hatten. Das Einzelinterview, welches am letzten Tag stattfand glich eher einem Tribunal als einem Interview, zum Teil war es ein Kreuzfeuer von Fragen.<br />
Nundenn, trotz meiner Empörung über den Umgang mit mir beim Einzelinterview erhalte ich Wochen später einen Brief mit der Mitteilung, dass ich im Auswahlverfahren weiter sei. Dieser Mitteilung beigefügt ist eine schlecht kopierte Information zum Auswahlverfahren des PPP. Fröhlich bemerke ich, dass ich laut Auswahlverfahrenshinweisen mich noch mit 4 weiteren Bewerbern um einen Platz streite.<br />
Wieder geschieht wochenlang wieder nichts. Dann erhalte ich einen Anruf von einer privaten Festnetznummer, vom Komitee Koblenz. Ob ich denn am Samstag in einer Woche mit meiner Familie Zeit für ein Interview habe. Aufgrund einer Familienfeier kann ich leider nicht zusagen, mir wird aber versichert, dass ich einen Ersatztermin erhalte und dies auf keinen Fall Einfluss auf die Auswahl haben wird.<br />
Wieder ein, zwei Wochen später erhält eine Mitbewerberin einen Anruf von MdB Fuchs, unserem direkt gewählten CDU (bah!) Wahlkreisabgeordneten. Sie werde zu einem persönlichen Gespräch in dem Wahlkreisbüro Koblenz gebeten. Ich versuche mich bei AFS und bei meinem Komitee-Menschen telefonisch bemerkbar zu machen, bei beiden erhalte ich jedoch keine Person zu einem Gespräch, was denn nun mit meinem Familieninterview sei.<br />
Mit wird &#8211; wieder ist ein wenig Zeit vergangen &#8211; mitgeteilt, dass ich mir doch keine Sorgen machen solle, dass die MdBs noch nichts entschieden haben und immernoch Zeit für das Familieninterview sei.<br />
Beim MdB erfährt meine Mitbewerberin, dass sie die Ersatzkanidatin für das Stipendium ist. Sie solle sich doch alle ein bis zwei Wochen melden, ob der Erstkanidat nicht doch abgesprungen sei.<br />
Und ohne sich jetzt aufzuregen, dass ich das Stipendium nicht bekommen habe (wozu ich auch keinen Grund habe, hier in DE ist meine Familie, ich werde bald Onkel, hier ist meine Freundin) bin ich doch etwas von diesem PPP-Zeug enttäuscht. Wie kann es sein, dass ein staatliches Stipendium von Personen verwaltet wird, die gerade ein, zwei Jahre älter als die Bewerber selbst sind? Wie kann ein Ersatztermin versprochen werden, die niemals mehr stattfinden wird? Und warum soll sich die Ersatzkanidatin alle ein bis zwei Wochen melden, ist das eine Unfähigkeit von Fuchs oder seinen Mitarbeitern?<br />
Jedem, der sich überlegt, sich für das PPP zu bewerben kann ich nur raten: Stellt euch auf Torturen ein. Seid darauf gefasst, dass man euch hinhält und nicht kontaktiert, dass man davon ausgeht, dass ihr euch um Informationen reißt.<br />
Für diese miserable Organisation und ein enttäuschendes Auswahlwochenende erhält AFS Koblenz von mir keine Schulnote mehr, dass wäre noch schmeichelnd. Da fließt das Staatsgeld hin, da fließt Congressgeld hin. Aber richtig eingesetzt wird es nicht.</p>
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		<title>PPP: Ein Satz mit X: Des war wohl nix.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 19:44:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So, nachdem ich keine Rückmeldung wegen eines Ersatztermines bekommen habe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich draußen bin, immer höher: Denn meine Freundin hat heute einen Anruf bekommen, eine Einladung zum Gespräch mit unserem MdB Fuchs.
Ich wünsche dir viel Glück, wenngleich es auch schade ist, wenn du ein Jahr weggehst.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nachdem ich keine Rückmeldung wegen eines Ersatztermines bekommen habe, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich draußen bin, immer höher: Denn meine Freundin hat heute einen Anruf bekommen, eine Einladung zum Gespräch mit unserem <a href="http://www.cdu-fuchs.de/">MdB Fuchs</a>.<br />
Ich wünsche dir viel Glück, wenngleich es auch schade ist, wenn du ein Jahr weggehst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PPP: Spannung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 19:19:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So, bis vor ein paar Tagen habe ich noch gedacht, ich werde irgendwann im Februar vor das Ergebnis der Auswahl des MdB gestellt. Aber diese Woche wurde ich von meiner Austauschorganisation angerufen, beziehungsweise von dem lokalen Ableger (= Komitee Koblenz).
In dem Anruf hieß es, dass zu meinen Bewerbungsunterlagen auch ein Interview mit meiner Familie gehöre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, bis vor ein paar Tagen habe ich noch gedacht, ich werde irgendwann im Februar vor das Ergebnis der Auswahl des MdB gestellt. Aber diese Woche wurde ich von meiner Austauschorganisation angerufen, beziehungsweise von dem lokalen Ableger (= Komitee Koblenz).<br />
In dem Anruf hieß es, dass zu meinen Bewerbungsunterlagen auch ein Interview mit meiner Familie gehöre. Nun kann ich an dem vorgeschlagenen Termin nicht, ich werde wohl dann einen neuen bekommen.</p>
<p>Franzi (beste Freundin und Mitbewerberin im gleichen Wahlkreis) hat an dem Termin Zeit, mal schaun was sich da abspielen wird. Alexa hat an demselben Tag auch ihr Familieninterview, aber sie weiß schon, dass sie das Stipendium bekommt.<br />
Was sagt mir das denn nun? Ist das Familieninterview unabhängig von der Entscheidung des MdB? Warum wird das Interview denn geführt, wenn noch garkeine Entscheidung getroffen ist? Das wiederum würde nämlich nur dann logisch sein, wenn der MdB dies als Entscheidungshilfe benötigt. Dann frage ich mich doch: Warum weiß Alexa schon, dass sie das Stipendium bekommt, ohne dass das Interview schon gemacht wurde. Naja, warten wir ab.</p>
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		<title>Aktive Sterbehilfe</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 23:00:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bekenne mich schuldig, in allen Punkten der Anklage. Der Schokoladenweihnachtsmann hatte bereits seine Normlebenszeit hinter sich gebracht und hegte den großen Wunsch, seinem Leben ein Ende setzen zu lassen. Ich kann mich noch daran errinnern: Es war der 2. Januar 2009, an dem der aus Kakaomasse und Kakaobutter geformte Körper des fast schon leblosen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekenne mich schuldig, in allen Punkten der Anklage. Der Schokoladenweihnachtsmann hatte bereits seine Normlebenszeit hinter sich gebracht und hegte den großen Wunsch, seinem Leben ein Ende setzen zu lassen. Ich kann mich noch daran errinnern: Es war der 2. Januar 2009, an dem der aus Kakaomasse und Kakaobutter geformte Körper des fast schon leblosen Weihnachtsmannes mir sein Herz ausschüttete.</p>
<p><img align="left" title="Schokoweihnachtsmann" src="http://farm1.static.flickr.com/38/86814325_f4050b9ace_m.jpg" alt="" width="240" height="180" style="margin:10px; margin-left:0px;" />Er hatte Angst vor dem, was ihm bevorstand. Angst vor Einsamkeit, vor dem Alter, vor der Zukunft. Ich habe ihn verstanden, es leuchtete mir ein, was er verhindern wollte. Stellen Sie sich das doch vor! Alle Freunde und Leidensgenossen werden gegessen, getötet oder sterben aufgrund einer Restevernichtungsaktion, aber Sie selbst können nur zusehen! Dieses Leiden muss schrecklich sein.</p>
<p>In den folgenden Minuten musste ich eine Entscheidung treffen: Wäre es moralisch vertretbar, ihn aktiv zu töten? Sich selbst die Macht zu nehmen, einen Schokoladenweihnachtsmann zu töten, das Leben eines Fabrikats ohne Zukunft einfach zu beenden?</p>
<p>Ich habe es getan, und es tut mir nicht einen Moment leid, und ich habe das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Und geschmeckt hat er auch.</p>
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		<title>Jenson, die Säge</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 16:47:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Platzreservierung durch die Bahnagentur eines Bekannten lautete Wagon 4, Platz 53 Gang. Somit saß ich auf der in Fahrtrichtung linken Seite des Zuges, jedoch eben gegen Fahrtrichtung. Es war eigentlich ein netter Platz, die Person, die rechts neben mir saß war nett und problemlos, auch hinter und links von mir gab es nur leise, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Platzreservierung durch die Bahnagentur eines Bekannten lautete Wagon 4, Platz 53 Gang. Somit saß ich auf der in Fahrtrichtung linken Seite des Zuges, jedoch eben gegen Fahrtrichtung. Es war eigentlich ein netter Platz, die Person, die rechts neben mir saß war nett und problemlos, auch hinter und links von mir gab es nur leise, genügsame Mitfahrer. Plätze 61 bis 64 belegte eine ältere Dame, Großmutter von Lissie und Jenson.</p>
<p>Es ist äußerst interessant, allein vom Zuhören könnte ich behaupten, ich kenne die Familie, nur der Nachname ist mir unbekannt. Lissie ist 14 Jahre alt, „Bravo“ Leserin, trägt einen Wollpullover und meines Erachtens schwarz gefärbte Haare. Jenson hingegen ist unruhig, schwer zu bändigen, wobei auch kein Versuch zu erkennen ist. Nur als es an das Handy und die Handtasche der älteren Dame geht, greift man deutlich ein. Gemeinsam mit meinem Großraumabteil nehme ich das Schicksal hin.</p>
<p>Der eine nimmt es mit Ausflügen in das Bordrestaurant und schauen eines Porsche-Werbefilmes auf seinem MacBook Pro hin, der andere schläft, und andere schütteln einfach nur den Kopf. Kurz Jenson bemerkt nach einiger Zeit, dass das Tagebuch der größeren Schwester etwas sehr interessantes sein kann. Nur zu dumm, dass darauf ein Zahlenschloß ist, mit einer Buchstabe – Zahl – Kobination.</p>
<p>Kurz vor Berlin war es nicht nur eine Person, die einen Seufzer hörbar machte und erleichtert war, von dieser Gruppierung getrennt zu sein. O-Ton eines Mitleidenden: &#8220;Fast einen Vierteltag nur so ein Scheiß! Ihr seid doch alle erst später eingestiegen! Sechs Stunden!&#8221;</p>
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		<title>Blinde Zumutungen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 16:44:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer viel unterwegs ist, erlebt so einiges, soll man meinen. Und es ist wirklich so: Nie sonst werde ich auf so viele Kuriositäten und erstaunliche Dinge aufmerksam, nur bei Reisen mit der Bahn ist „richtig was los“. 
Um mit dem Zug nach Berlin zu gelangen, muss man einiges an Zeit mitbringen: Der normale ICE fährt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer viel unterwegs ist, erlebt so einiges, soll man meinen. Und es ist wirklich so: Nie sonst werde ich auf so viele Kuriositäten und erstaunliche Dinge aufmerksam, nur bei Reisen mit der Bahn ist „richtig was los“. </p>
<p>Um mit dem Zug nach Berlin zu gelangen, muss man einiges an Zeit mitbringen: Der normale ICE fährt von Frankfurt aus zirka 4 Stunden, und ja nach Abfahrtszeit kann das einen halben Tag bedeuten. Meine Reise fing um 6:30 Uhr an einem Regionalbahnhof an der Rheinstrecke an, damit ich um viertel nach Acht den ICE von Frankfurt nach Berlin nehmen konnte. Der Wecker rappelte also schon um 05:00 Uhr, sodass ich noch genug Zeit hatte, das Gepäck zurchzugehen, mehrere Male die Tickets zu checken und noch einen ganz kleinen Kaffee zu trinken.</p>
<p>Die Art und Reihenfolge der Ernährung auf meinem Weg brachte es dann so mit sich, dass mich nach einiger Zeit das Bedürfniss überkam, die Toilette zu besuchen. Ich muss wohl niemanden erklären, was das in einem Zug bedeutet: Statistisch gesehen, tummeln sich in diesem 5m³ ein paar tausende Kolibakterien, nicht zu sprechen von Flüssigkeiten und sonstigen Schädlingen. </p>
<p>Man muss nicht gestört sein, um vor einem Besuch der Toilette penibelst darauf zu achten, was man anfasst und worauf man sich setzt. Hilfreich sind in diesem Fall ein paar Stücke Klopapier, und bei vorhandensein auch etwas Desinfektionsspray oder feuchte Tücher. Ich in meinem Falle hatte natürlich, typisch für mich, nichts von alledem zur Verfügung stehen, also nur Klopapier. Das Ritual wurde vollzogen und ich fühlte mich immer noch nicht zu Hause und recht wohl, aber trotzdem konnte ich es hinter mich bringen.</p>
<p>Nach der Nutzung des durchaus interessanten Spülsystems der Toilette fiel mir die Braille-Schrift an jedem Schalter der Toilette auf. Durchaus interessant, denn Blinde wären auf diesen Toiletten ohne Braille aufgeschmissen. Das einzige Problem, welches sich den Blinden dann stellt, ist der Umgang mit der Sauberkeit einer solchen Bahntoilette. Weiter wage ich zu bezweifeln, dass ein Blinder Seife und Papierhandtücher findet, denn selbst als Sehender hat man damit Probleme.</p>
<p>Auf meine Nachfrage beim Bordpersonal, ob die Blinden beim Besuch der Toilette Hilfestellung bekämen, erhielt ich leider keine ernstzunehmende Antwort. Schade eigentlich, den sie könnten ja erfühlen, welcher Knopf die Klospülung auslöst. Es bleibt die Frage, warum dann überhaupt Braille auf den Knöpfen? Sehbehinderte, die im Klo klarkommen, tun dies auch ohne Braille, und die nicht klarkommen, denen wird mit dem Punktesystem auch nicht geholfen.</p>
<p>Nachdem ich dann endlich die Seife sowie die Papierhandtücher gefunden hatte, öffnete ich mit dem letzte Rest Recyclingpapier die Tür und atmete auf. Die Luft roch nicht ganz rein. </p>
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		<title>Prokrastination &#8211; oder?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 15:53:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun, die Menschheit hat zwei Probleme: Mangel an Ressourcen und Mangel an Zeit &#8211; Ressourcen kann man ersetzen, mit der Zeit wird es schwierig.
Um an dieses Problem heranzugehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Stress und super Planung oder die Prokrastination.
Und weil ich nicht so auf Stress, Planung und Ordnung stehe, schiebe ich alles auf. Das funktioniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, die Menschheit hat zwei Probleme: Mangel an Ressourcen und Mangel an Zeit &#8211; Ressourcen kann man ersetzen, mit der Zeit wird es schwierig.<br />
Um an dieses Problem heranzugehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Stress und super Planung oder die Prokrastination.<br />
Und weil ich nicht so auf Stress, Planung und Ordnung stehe, schiebe ich alles auf. Das funktioniert auch soweit ganz gut, aber dann finde ich immer weniger Zeit zum Bloggen &#8211; und dementsprechend auch nicht für Gulli. Letzten Monat hat das wundervoll geklappt &#8211; aber diesen Monat hatte ich bereits sooooo viel zu tun&#8230; nej nej nej &#8211; nicht dass ich alles nur aufgeschoben hätte, ich hatte -wirklich- viel zu tun.<br />
Nun &#8211; ich gelobe feierlichst Besserung. </p>
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		<title>PPP: Yeah! Ich bin weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 12:43:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ohne noch viel dazu sagen zu müssen &#8211; JUHUUU!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne noch viel dazu sagen zu müssen &#8211; JUHUUU!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PPP: Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 12:37:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor gut zwei Monaten hatte ich mich bei der Organisation afs um das Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogrammes beworben. Vor einigen Wochen hatte ich dann einen seltsamen DIN A6 Umschlag erhalten &#8211; handbeschriftet, von einer Person, deren Name mir nicht bekannt war. Darin vergbarg sich jedoch die Einladung zum Auswahlwochenende der AFSler. Am 8./9. November, sprich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Monaten hatte ich mich bei der Organisation afs um das Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogrammes beworben. Vor einigen Wochen hatte ich dann einen seltsamen DIN A6 Umschlag erhalten &#8211; handbeschriftet, von einer Person, deren Name mir nicht bekannt war. Darin vergbarg sich jedoch die Einladung zum Auswahlwochenende der AFSler. Am 8./9. November, sprich vergangenem Wochenende, ging es dann zum Auswahlwochenende in die Jugendherberge Mayen.</p>
<p>Da sich eine Mitschülerin von mir auch beworben hatte, war ich nicht direkt auf mich alleine gestellt und konnte mit jemand mir bekanntem in Kontakt bleiben. Ich lernte jedoch schnell andere nette Personen kennen, sodass das Wochenende eigentlich &#8211; egal wie es für mich ausgehen solle &#8211; nur gut werden konnte.</p>
<p>Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von AFS, welche selbst ein Jahr mit AFS im Ausland verbracht hatten, waren sehr freundlich, was dem ganzen Wochenende eigentlich weniger den  Anstrich einer Auswahl gab: Wir spielten viel, mussten diskutieren, Rankingspiele machen und unsere Persönlichkeit eben ein Stück weit preisgeben.</p>
<p>Neben diesen Spielen gab es jedoch auch einen Staatsbürgerkundetest, einen Aufsatz und Einzelinterviews, bei denen die Verhaltensweise am gesamten Wochenende hinterfragt wurde und man mit allen Mitteln der Psychologie aus der Reserve gelockt wurde. Das war letztes Wochenende &#8211; und ich warte schon 7 Tage auf meinen Brief &#8211; und er will und will nicht kommen.</p>
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