Finanzierungsmodell 2.0 für Facebook, Twitter und Co.
Netzneutralität wird, so Obermann, sowieso viel zu hoch gehalten. Bald kann man die auch in der Pfeife rauchen, denn dann, wenn verschiedene Paketeinheiten schneller befördert werden als andere, weil für sie mehr Geld bezahlt wird, existiert sie nurnoch als Vorstellung von Netzpropheten, Nicht-Angst-Habern und seltsamen Rückständigen Bloggern.
Deshalb wird es auch keine entscheidene Hürde geben, wenn Facebook, Twitter und Co. ihr neues Finanzierungskonzept einführen: Positive Äußerungen über Unternehmen, Marken und Produkte müssen von den begünstigten bezahlt werden, um an den Mainstream zu gelangen und nicht unterzugehen, vielleicht um gar angezeigt zu werden.
Und wenn es soweit ist, verlange ich Lizenzgebühren, schließlich war das meine Idee. Vielleicht wird die Telekom dann aber Facebook längst aufgekauft haben (oder umgekehrt) und allen T-Online-Usern den Zugriff auf den Blog verweigern – Zensur. Ist ja auch was ganz normales, weil – das, was eine Marke in Verruf bringt, den Wettbewerb verzerrt, rechtfertigt natürlich eine Wettbewerbsverzerrung. Bis dann.